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  • Leipzig im Designrausch

    In den nächsten Tagen wird wohl kein Ort in Deutschland soch ein Eldorado für Designliebhaber sein wie Leipzig vom 23. bis 26.10. 2014

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    Die altehrwürdige Grassimesse- Verkaufsmesse für angewandte Kunst und Design wird am Donnerstag, 24.10. um 18.30 eröffnet. Es werden die Grassipreise verliehen und - der Lotte Hofmann Gedächtnispreis and die Textilgestalterin und Webmeisterin Ulrike Isenseeaus Hamburg!. Dieser Preis wird alle vier Jahre durch die Lotte-Hofmann-Gedächtnisstiftung für Textilkunst verliehen. Herzlichen Glückwunsch!! Nachlesen, wer Ulrike Isensee ist und welche kreativen Wege sie geht, kann man übrigens auch HIER! Rund 70 Aussteller sorgen für eine spektakuläre Neuauflage dieser Herbstmesse - und auch sechs Hochschulklassen präsentieren frische Nachwuchsarbeiten.
    Mit ausgewähltem Unikatdesign auf meisterhaftem Niveau sorgt die Grassimesse alle Jahre wieder für große Begeisterung unter Kennern, Sammlern und Liebhabern erlesener Objektkultur.

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    Zeitgleich eröffnet die Designers' Open>, eine international ausgerichtete Designausstellung mit Kommunikationsforum als der Marktplatz der Branche. Die Veranstaltung versteht sich als Bühne neuester Trends und Tendenzen im Mode -, Produkt-, Industrie- und Kommunikationsdesign wie auch für die Architektur. Das Design Festival Leipzig ist Ideengeber der gesamten Designbranche und widmet sich innovativen Produkten, Konzepten und Projekten. Traditionell am letzten Oktoberwochenende richten sich die Designers’ Open für drei Tage sowohl an Fachbesucher als auch an das designinteressierte Publikum. Die DO/Spots in Leipzig und Umgebung zeigen wo Design passiert und machen das Festival zu einem einmaligen Erlebnis. (Pressetext)

    Exklusiven Auftakt bildet am 23.10.2014 das Eröffnungs-Event „Feine Herrenkultur“ und die Retrospektive „10 Jahre Designers‘ Open“. Am Wochenende präsentieren dann die ansässigen Kreativagenturen studio Hartensteiner (www.hartensteiner.com), ARTKOLCHOSE (www.artkolchose.de) und Jo Zarth (www.zarthcore.de) spannende Arbeiten und Werkprozesse.

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    Das Programm ist in diesem Jahr umfangreich wie nie zuvor, sodass der Begriff Design "Festival" sehr berechtigt erscheint. Mal schauen ob die Quantität auch einer Qualität entspricht - in den letzte Jahren waren das vor allem die Trendschauen im Bereich DO/ Industries, die Innovationen in Material und Technologie eindrucksvoll darstellten. Da spielte viel Zukunftsmusik. In diesem Jahr wird von den Veranstaltern auch auf das Pferd "Unterhaltung " gesetzt - Höhepunkt sind die DO/NightSpots ab 21 Uhr im Leipziger Zentrum.

    Nun hoffe ich, dass viele diese schöne Gelegenheit nutzen um Leipzig zu besuchen - für mich wird es das erste Mal als "Leipzigerin" sein - ein ganz neues Gefühl.

  • Neustart ... und Ausstellungstips

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    Meine Sendepause ist länger geworden als geplant - ein Umzug nach fast 30 Jahren ist kein Pappenstiel!
    Nun geht es aber langsam voran, auch wenn das Arbeitszimmer noch aussieht wie Sodom und Gomorra - die Sachlage klärt sich.

    Es erreichen mich wunderbare Ausstellungseinladungen für diesen Herbst und da möchte ich einiges mit den allerbesten Empfehlungen weiter reichen:

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    KERAMIK EUROPAS - 13. Westerwaldpreis 2014 - Ausstellung bis 01. 03.2015 im Keramikmuseum Westerwald

    Die Gewinner des Wettbewerbs KERAMIK EUROPAS - 13. Westerwaldpreis 2014 wurden am 26. September 2014 im Rahmen einer feierlichen Vernissage mit über 400 Gästen ausgezeichnet. In fünf Kategorien wurden Preise für herausragende Arbeiten vergeben. Zudem sprachen die Mitglieder der international besetzten Fachjury persönliche Belobigungen aus.

    Der Westerwaldpreis wird 2014 bereits zum 13. Mal vom Westerwaldkreis vergeben. Die Auszeichnung wurde 1973 ins Leben gerufen. Ziel war und ist es, herausragende keramische Arbeiten handwerklicher wie künstlerischer Art im Rahmen eines Wettbewerbes und einer Ausstellung im Keramikmuseum Westerwald in Höhr-Grenzhausen zu präsentieren. Daneben soll der Dialog um Keramik und Kunst in der Region gefördert und der kulturelle Austausch innerhalb Europas gepflegt werden. Die Zahl der Bewerbungen aus ganz Europa zeigt, welche Beachtung der Westerwaldpreis findet. Im ersten Schritt des zweistufigen Auswahlverfahrens musste die Jury 2014 eine Vorauswahl aus 710 Bewerbungen aus 41 Ländern treffen. Im zweiten Schritt galt es, aus immerhin noch 220 Bewerbungen aus 26 Ländern, hervorragende Arbeiten in fünf Kategorien auszuwählen. (zit. http://www.nachwuchsnetzwerk-keramik.de - eine sehr segensreiche Einrichtung!

    Die ausführliche Liste der Preisträger

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    Anke Hennig informierte uns, dass sie ihren zauberhaft überraschenden Textilschmuck im Rahmen der Ausstellung "LOOT - Mad About Jewelry" im Museum of Arts and Design in New York vom 6. bis 10. Oktober 2014 zeigen durfte. Das muss eine wunderbare Schau gewesen sein! Da für die meisten von uns der Weg ohnehin sehr weit gewesen wäre verweise ich auf die schöne Dokumentation als Link: http://madmuseum.org/loot/loot-2014

    Silent Pool

    Pia Bittner vom internationalen Glasmuseum Ebeltoft (Dänemark) kündigte gleich drei neue Ausstellungen ab 11.Oktober an. Damit kann man noch etwas Farbe in seinen winterlichen Dänemarkbesuch bringen:

    1. "Melting Point/ Schmelzpunkt" Die Schau von 6 Graduierten an der Royal Danish Academy, School of Design Bornholm geht bis zum 30.11.2014

    2. "Come Together" - eine spannende Studio-Ausstellung der dänischen Künstlerin Micha Karlslund bis zum 31.12.2014

    3. Bis 15.03.2015 Eine Auswahl der ehrenamtlichen Helfer des Museums, die ihre Lieblingsstücke aus der ständigen Sammlung zu einer eigenen kleinen Präsentation zusammen stellten. Dazu gehört auch die abgebildetet Arbeit ?Silent Pool? der Japanerin Masayo Odahashi.

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    Wir bleiben in Dänemark, reisen mit der Fähre von Ebeltoft über Roskilde nach Kopenhagen (eine superschöne Strecke übrigens!!!) und können dort bis zum 6.November die Ausstellung der Schmuckgestalterin Mari Ishikawa bewundern. In der "Most Secret Gallery" der Dänin Kim Buck werden auch Arbeiten der Schwedin Sara Borgegård Älgå gezeigt - alles sehr künstlerisch und aufregend!

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    Berlin! Gerade eröffnet:

    "UNCONVENTIONAL ARMOUR"
    CHRISTIAN HOEDL

    OONA GALERIE FÜR SCHMUCK AUGUSTSTRASSE 26 BERLIN MITTE

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    Die originellste Idee zur Präsentation für angewandte Kunst kam mal wieder aus England. Anlässlich des London Design Festivals wurde ein ungenutztes Treppenhaus in Mayfair zum Präsentationsraum für 5 Kreative. Als "Staircase zu Somewhere" wurde es während des Festivals täglich von einem anderen Künstler genutzt, Arbeiten udn Arbeitsprozesse vorzustellen. Vielleicht inspiriert das ja den ein oder anderen hierzulande auch?

  • Sommerbuntes München

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    Während auf dem Land Strohballen gewickelt werden, rollen auch in der Bayerischen Landeshauptstadt München bis Anfang Oktober 2014 bunte Ballen durch die Parks. Der Künstler Michael Beutler legt mit seinen ca. 40 freiwilligen Helfern rund fünf Millionen Halme in unterschiedlichen Farben aus. Verschiedene Farben ermöglichen verschiedene Varianten und Setzungen von Mustern und Farbkombinationen, die stets von Ballen zu Ballen und Wiese zu Wiese weiter erprobt und variiert werden. Jede Wiese erhält eine eigene Ballenformation, die zusammen mit den Helferinnen und Helfern erarbeitet wird.

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    Den Sommer über sind die Ballen verbindendes Zeichen und visueller Faden im Kunstareal München: Rund um die Pinakotheken, auf der Wiese vor dem Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst und der Hochschule für Fernsehen und Film sowie hinter der Glyptothek wie auch auf dem Königsplatz werden die bunten Ballen den ländlichen Vorbildern entsprechend verstreut liegen. Nach drei Monaten wird die Ernte eingeholt und zu einer großen Ballenburg als Rahmen für ein öffentliches Erntefest aufgetürmt. Nach dem Fest werden die Ballen auf Sattelschlepper verladen, aus der Stadt gebracht und eingelagert bis sie wieder in einem anderen Park einer anderen Stadt zu sehen sind.

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    Der Künstler Michael Beutler
    (geb. 1976 in Oldenburg) arbeitet mit großen skulpturalen Gesten. Raumgreifende Installationen hat man von ihm in München zuletzt im Haus der Kunst anlässlich der Ausstellung Skulpturales Handeln 2012 gesehen. Derzeit sind Einzelausstellungen von ihm u.a. im Bielefelder Kunstverein, der Chapelle Saint Jacques in Saint-Gaudens bei Toulouse und der Kunsthalle Osnabrück zu sehen. „Ballenernte“ im Kunstareal München wird von der Landeshauptstadt München gefördert.


    Quelle: Pressemeldung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München.

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    Auch zwischen den Pinakotheken und dem Museum Brandhorst machen sich die bunten Ballen extrem gut! Diese Installation hat den Strohhalm auf den Kopf getroffen - an ihnen kann man sich auch an den vielen feuchten Sommertagen gut gelaunt festhalten.

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    Ganz großes Kino entdeckten wir im Münchner Viehhof - angenehm weit weg von dem penetranten Schickimicki rund um den Königsplatz. Ein großer, bunter und überraschender Nachtbiergarten mit tollem Kinderprogramm und großem Freiluftkino mit herrlich verlockendem Filmprogramm - eine echte Entdeckung!

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  • Bodora in Berlin

    Es ist schon einige Wochen her, dass ich in Berlin Mitte herum bummelte - quasi noch frisch erlöst von den craft2eu Öffnungszeiten und Alltäglichkeiten. Und da liess mich die Entdeckung von "BODORA - Galerie für angewandte Kunst" inne halten.
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    Frisch eröffnet an der Ackerstrasse 5 in Berlin! Eine so gepflegte, ambitioniert inszenierte Galerie für Keramik - Chapeau! Da kommt man doch ins Staunen.
    Katja Bodora, Initiatorin und Eigentümerin dieser wundervollen Insel der keramischen Glückseligkeit sprach voller Enthusiasmus und Energie über Ihre Pläne und Wünsche - oh ja, das kenne ich auch! Jedes Wort, jede Hoffnung die darin mitschwingt. So sehr wünsche ich Ihr, dass im beschwingten Berlin "Bodora - Angewandte Kunst" the place to be wird, da wo die Leute sich in unikate, handgefertigte Objekte verlieben, darüber sprechen und sie kaufen. Grandios wäre das, denn nur so lebt ein solch individueller Ort. Wie großartig ist der Mut dieser jungen Frau solch' eine wunderbare Galerie zu schaffen!!
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    Also, an alle Berliner und alle Berlinbesucher: Ackerstrasse 5!
    Da wohnt das Glück keramischer Vielfalt, zauberhafter Tonkunst intoniert von etablierten Klassikern, innovativen Newcomern und überraschenden Geheimtips:
    Zu den Ausstellern zählen Sybille Abel-Kremer aus Markkleeberg, Job Heykamp aus dem niederländischen Geesteren, Birke Kästner aus Dalberg, Christine Kleeberg aus Dresden, Inke & Uwe Lerch aus Bünsdorf, Martina M. Thies - Berlin.
    Über den Schwerpunkt Keramik hinaus zeigt Bodora Angewandte Kunst Glas aus der Glas-Hagen-Hütte von Regina und Norbert Kaufmann in Glashagen, Holzarbeiten von Karsten Schulz aus Eberswalde und Felix Teredow aus Rostock, 2D und 3D-Graphiken von Sophie Natuschke aus Güstebieser Loose im Oderbruch sowie Skulpturen des Berliner Künstlers Stefan Bassir.
    eine Internetseite www.bodora-berlin.de entsteht zur Zeit. Katja Bodora formuliert ihre Mission so:
    "Die Ladengalerie BODORA – Angewandte Kunst bietet einen inspirierenden Rahmen für künstlerisch und handwerklich individuell gestaltete Objekte, die in ihrer Einzigartigkeit und Schönheit erfreuen und faszinieren.
    Künstlern und Handwerkern wird hier eine Plattform geboten für die Präsentation und den Vertrieb ihrer Werke sowie zur Vernetzung mit anderen Künstlern und Kunsthandwerkern.
    BODORA fördert damit das Ausüben und Fortbestehen handwerklicher und künstlerischer Traditionen und die Verbreitung zeitgenössischer Unikate."
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    Viel Erfolg mit ihrem individuellen Konzept wünsche ich der Galerie Bodora und ihrer Initiatorin!

  • Eine echte Alternative

    Objekte aus natürlichen und 100% recycelbaren Werkstoffen mit langem Lebens- und Gebrauchszyklus sind die echte Alternative!
    Zum Beispiel allerschönste handwerklich hergestellte Deignprodukte wie man sie auf www.craft2eu.net findet !
    Warum?
    Seht es Euch an!
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    http://vimeo.com/100693751

    Für weitere Informationen besucht bitte itsaplasticworld.com
    und auf Facebook: facebook.com/itsaplasticworld

    ENGLISH VERSION: vimeo.com/100694882
    Andere Sprachen folgen in Kürze!
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    Credits
    Production: Andreas Tanner (andix.ch)
    Music and Sound Design: Alexander Rösch
    German Voice: Hilmar Eichhorn
    Webdesign: Malte Vollmerhausen

  • designxport - ganz neu in Hamburg

    Kaum verlässt man die Stadt passieren ungeheure Dinge!

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    Nein, nicht dass wir es alle nicht schon seit Jahren seeeehnsüchtig erwartet hätten, dass dieser Ort endlich eröffnet wird!
    Alle Beteiligten durften sich in Langmut üben. Um so schöner dass nun am vergangenen Wochenende in der Hamburger HafenCity in den Elbarkaden am Magdeburger Hafen das neue Designzentrum designxport seine Türen mit großem Tamtam geöffnet hat. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg wünsche ich aus der Ferne.

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    Alle Hamburger und Hamburg Besucher können nun erleben und sehen was in der Hamburger Design Szene steckt:
    designxport…

    … informiert, präsentiert, vernetzt und kommuniziert
    … ist Botschafter der Designmetropole Hamburg
    … macht die Bedeutung von Design für unseren Alltag erlebbar
    … kooperiert mit Institutionen, Hochschulen, Projekten und Initiativen
    … ist eine Schnittstelle zwischen Kultur, Wissenschaft, Technologie und Wirtschaft
    … ist Lobbyist der Gestalter
    … fördert den Austausch mit Kollegen aus dem In- und Ausland
    … bietet kontinuierlich aktuelle Informationen zu Theorie, Forschung und Trends

    Xhibition just one percent
    Bis Ende August ist die Ausstellung „Xhibition just one percent“ zu sehen. Der Name ist Programm: Die Ausstellung präsentiert Arbeiten von round about 140 der 14.000 in Hamburg arbeitenden Designerinnen und Designer. Das kann nur extrem spannend sein!

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    designxport
    Hongkongstraße 8
    20457 Hamburg

    Öffnungszeiten
    Dienstag bis Sonnabend 12 bis 18 Uhr

  • Gelandet!

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    Der Blog soll natürlich informativ und spannend weiter geschrieben werden: die kleine Pause ist dem Umzug nach Leipzig geschuldet - real und virtuell etwas durchgeschüttelt braucht's ein bißchen Zeit. Bis bald!

  • Umzug mit Fundstücken

    Der Countdown läuft für den finalen Umzug von Hamburg nach Leipzig - man fällt hier von einer Kiste in die nächste. In 14 Tagen ist es soweit.
    Heute gab es schon einen ersten Teilumzug:

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    Bianca Schwarzer, Leiterin der Fachbibliothek Design des Hochschulinformations- und Bibliotheksservices HIBS an der HAW Hamburg
    nahm sich heute meiner Textilbibliothek an. Sie wählte mehrere inspirierende Buchmeter für die Fachbibliothek Design in der Armgardstrasse aus. Mir ist sehr wichtig, dass diese Bücher den Studierenden in der Handbibliothek zur Verfügung gestellt werden, damit sie sich beim Blättern und Stöbern inspirieren können. Die Schwerpunkte in der Auswahl für die Design Bibliothek lag bei Textilgeschichte, ethnologischen bzw. volkskundlichen Designtraditionen und Technologie. Vom Patchwork, über Sticken, Klöppeln, Plissieren etc. pp bis zu japanischen, afrikanischen, europäischen Textil- und Kostümtraditionen und Innovationen zeitgenössischer Textildesigner und Künstler. Ich hoffe sehr, dass all diese schönen Bücher nun neue Ideen beflügeln.

    Wie aktuell Textildesign respektive Textilkunst heute ist beweist das Plattform "Design at Large" der Design Miami 2014, die wieder vom 17. bis 20. Juni in Basel stattfindet.

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    "Design at Large" bietet die Gelegenheit auch große Installationen und Werkzyklen im Rahmen der Messe vorzustellen. In diesem Jahr die großartige Installation "Séance" der amerikanischen Altmeisterin der Textilkunst Sheila Hicks und des aufsehen erregenden Newcomers Anton Alvarez aus Chile.

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    Schliesslich noch der Hinweis auf ein neues Buch, das gerade im Berliner Gestalten Verlag erschienen ist:
    "Printing things -unfolding the third dimension" - hier geht es nicht nur um den rasanten Fortschritt der Technologie und der Druckmaterialien im 3D Printing, sondern auch um die Auswirkungen, die das 3D Printing für Designer und dann vor allem für die Gesellschaft ganz allgemein hat. Ein sehr spannendes und wichtiges Thema – für das sich gestaltende Handwerker ganz besonders interessieren sollten. Der kurze Film-Teaser gibt schon einen kleinen Vorgeschmack auf das was noch kommt. Das goldene Zeitalter des 3D Printings ist angebrochen meinen die Autoren C. Warnier, D. Verbruggen/ Unfold, S. Ehmann, R. Klanten. Die Entwicklung auf diesem Gebiet bedeutet die größte technische Innovation auf dem Feld der Manufaktur seit Erfindung der Drechselbank.

  • Zeit für: 24 Stunden Kurztripp nach DK - Ebeltoft

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    Die Sonne lacht und wir mit ihr!
    Schnell ins Auto gehüpft und noch einige Glasobjekte, die zu Gast bei craft2eu waren, wieder nach Hause gebracht.

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    In der Glaswerkstatt "PUST" von Leif Møller Nielsen und Christina Hellevikgab es viele Neuigkeiten zu bestaunen - z.B. elegante dunkel-opake Flaschenobjekte mit verwirbelten Linien darauf - auch ein haptisches Erlebnis, wunderschön.

    Besonders gefällt mir hier immer wieder mit welcher Fantasie und Ernsthaftigkeit die beiden auch ein abwechslungsreiches Spektrum an "Einstiegsdrogen" für Glassammler präsentieren. Selbst die kleinste Vase oder Karaffe strahlt die Hingabe für jedes individuelle Stück aus - ganz gleich ob groß oder klein. So konnte ich nicht widerstehen und habe auch gleich wieder etwas mit eingepackt. Und natürlich bekommen Sie jederzeit die Objekte von Leif Møller Nielsen und Christina Hellevik über craft2eu.

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    Zu früh waren wir am Sonntag Morgen unterwegs aber auch der Blick duch die Fenster in das Studio von Tobias Møhl und Trine Drivsholm ist immer wieder ein Genuss. Diese beiden spielen wirklich in einer ausserordentlichen Liga der internationalen Glaskunstszene mit - beeindruckend stetig in Qualität und Entwicklung von traumhaften Glasobjekten die nur unter allerhöchstem technischen Anspruch realisierbar sind. Und schliesslich so selbstverständlich leicht und beschwingt wirken. Auch diese Objekte kann man über craft2eu bekommen.

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    Diese "The Three Little Pigs", 2013 von Ned Cantrell (DK) - den sie auch von craft2eu kennen - bringt das Thema der diesjährigenAusstellung „Bodytalk“ des Glasmuseums Ebeltoft treffend auf den Punkt - man spekulierte dort sicher auch auf die voyeuristische Sehnsucht des Publikums - was ja mit dem Material Glas ja nicht zwingend zusammen zu passen scheint.

    200 Künstler folgten der Ausschreibung zu „Bodytalk“ doch nur 52 wurden ausgewählt insgesamt 80 Arbeiten im Glasmuseum Ebetoft zu zeigen. Alle beinhalten Elemente aus Glas und beziehen sich gleichzeitig auf das Thema „Body, Sex and Gender“ (Körper, Sex und Geschlecht). Doch schon hier enden alle Gemeinsamkeiten. Die Künstler kommen aus 20 verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen. Der Besucher wird mit sehr unterschiedlichen Arbeiten konfrontiert, die 52 kraftvolle und unabhängige Positionen zu verschiedenen Aspekten des Themas präsentieren. Darin liegt viel Potenzial zur Diskussion und anregende Nachdenklichkeit, die weit über die reine Materialität von Glas hinaus weist.

    Ganz offensichtlich steht die Frage ob Glaskunst und Glaskünstler als Handwerker oder als Künstler mit einer besonderen Passion für Glas angesehen werden sollten noch immer zur Diskussion. Die Ausstellung spiegelt eine Tendenz im Glasschaffen wieder, die eher eine experimentelle Herangehensweise beschreibt. Es gibt weit mehr konzeptionelle Arbeiten und Installationen als traditionell gedachte Arbeiten, deren Material im Zentrum der Betrachtung liegt. Für das Museum ist diese Ausstellung nicht nur als Themenschau interessant. Das Interesse gilt den aktuellen Trends in der internationalen Glasszene die das Glas als zentrales und anerkanntes Material in der künstlerisch konzeptionellen Welt anerkennen.

    Nur drei deutsche Künstler stellen in Ebeltoft aus:

    Anna Mlasowsky die noch bis zum September 2014 im Rahmen einer Residency am Bullseye Center Bay Area in Kalifornien arbeiten darf und in diesem Jahr schon mehrfach für Ihre Arbeiten ausgezeichnet wurde.

    Hartmann Greb, der Preisträger des 5 Immenhäuser Glaspreises 2012 und

    Nabo Gaß dessen Referenzliste vor allem von Projekten von Glas in/mit/ für Architektur eindrucksvoll liest.

    Die Ausstellung im Glasmuseet Ebeltoft geht bis zum 24.September 2014 - der Ort insgesamt sei den Dänemark-Ferienfahrern ohnehin sehr ans Herz gelegt: Geschichte, lebendige Glasstudios, dieses tolle Museum und atemberaubende Landschaft - es wird wirklich etwas geboten!

  • Zeit für: Eunique in Karlsruhe

    Ich selbst stecke tief in den Umzugskisten und entwickle gerade ein völlig neues Verhältnis zu meinen Dingen - leider hindert mich das in diesem Jahr die "EUNIQUE" in Karlsruhe zu besuchen.

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    Zum 6. Mal heisst es:
    "Über 320 Top-Gestalter aus 19 Ländern präsentieren auf der EUNIQUE – Internationale Messe für Angewandte Kunst und Design vom 16. bis 18. Mai 2014 in der Messe Karlsruhe ihre aktuellen Kreationen. Als Business- und Einkaufsplattform präsentiert die EUNIQUE bereits zum sechsten Mal Spitzenprodukte aus den Bereichen Angewandte Kunst und Design. Die ausgestellten Unikate und Design-Kleinserien wurden im Vorfeld von einer international besetzten Fachjury nach den Kriterien „höchste Produktqualität“, „innovative Gestaltung“ und „handwerkliche Perfektion“ ausgewählt." (Pressetext)

    Bestimmt gibt es ganz viele tolle Gestaltungs- und Produktideen zu bestaunen.

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    Als Gastland zeigt dieses Jahr Dänemark Handwerksdesign auf der Eunique: "Der auf der dänischen Insel Bornholm ansässige Verband Arts & Crafts Association Bornholm vertritt in diesem Jahr mit der Sonderschau „Havet“ („das Meer“) das Gastland Dänemark auf der EUNIQUE. Der weit über Dänemark hinaus bekannte Verband renommierter Gestalter gilt als Verfechter höchster Qualitätskriterien für Angewandte Kunst. Auf der EUNIQUE werden außergewöhnliche Kreationen aus Keramik, Glas, Textil, Metall und Holz sowie auserlesene Goldschmiedearbeiten von 29 ausgewählten Künstlerinnen und Künstlern zu sehen sein." (Pressetext)

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    Highlight ist sicher die Ausstellung "just paper" kuratiert von Andrea Basse aus Hannover: "Die Sonderschau bietet einen spannenden Überblick über die vielfältige künstlerische Anwendung von Papier, von freien Arbeiten bis hin zu funktionalen Produkten. Gezeigt werden sowohl Unikate als auch Kleinserien von rund 23 Ausstellern aus z. B. Deutschland, Großbritannien, Japan, den Niederlanden und der Schweiz." (Pressetext)

    Die Eunique ist bis Sonntag Abend täglich von 11:00 - 19:00 Uhr geöffnet und kostet 15 Euro Eintritt.

    Ich wünsche allen viel Spass und Erfolg beim entdecken und kaufen von feinem Kunsthandwerk!

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    Die weniger reiselustigen Kunsthandwerkliebhaber können gerne eine kleine Runde auf www.craft2eu.net surfen - auch da kann man Lieblingsstücke aus ganz Europa entdecken und bestellen.

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