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  • Unterwegs hinter die Kulissen

    Auf unserer Tour in Richtung Berge besuchten wir Anna Hössle in ihrem verwunschenen Atelier mitten in Wolfratshausen. Die Münchner kennen ihre wunderschönen Papierlampen bestimmt schon recht gut, denn sie hat sich seit ca. 25 Jahren als Buchbinderin fast ausnahmslos der Gestaltung vo Lampen verschrieben. Wir wollen bei craft2eu ab Herbst dafür sorgen dass die Noddeutschen - und natürlich nicht nur die - sich von diesen Kreationen bezaubern lassen. Anna Hössles wunderbaren Geschöpfe aus Japanpapier können ganz streng und geometrisch Zeichen setzen oder mit den Schatten übereinander lagernder Papierschichten reizvolle Efekte erzielen. Gerne geht sie auch auf die Gegebenheiten in bestimmten Räumen ein um dort für optimal abgestimmte Lampenobjekte zu sorgen: ganz im Anna Hössle Stil!
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    Endlich wieder Sonne auf unserer Fahrt, die uns über die Benidiktinerabtei in Ettal führte:
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    Unser Ziel waren die Oberammergauer Schnuerlkasperl und vor allem ihr "Vater" Markus Wagner. Hier wurden wir in die Geschchte und Geheimnisse des Kasperl' machens eingeweiht. Das ist viel Spass aber auch sehr viel Kreativität, handwerkliches Geschick und Erfahrung und profundes Wissen über die Materialien und Techniken. Ein ausführlicher Bericht davon folgt - hier nur ein paar Bilder zum Appetit machen:
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    Von Markus Wagner stammte auch der Tip noch einmal das Oberammergauer Museum zu besuchen. Das ist eine Fundgrube schönster alter Holzspielzeuge. Darauf komme ich auch später nochmal zurück denn wir wollen jetzt weiter. Nur ein paar Fotos - weil es soooo schön war:
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  • Am See gesehen

    Diessener Töpfermarkt am Ammersee - immer ein absolutes Highlight!
    Wie gut, dass wenigstens der Eröffnungs-Himmelfahrtsdonnerstag alle Sonnenschein- und Besucherrekorde gebrochen hat, denn danach kam der grosse Regen. Egal,es gab trotzdem diese einzigartige Stimmung auch wenn am Sonntag Nachmittag "die Luft weitgehend raus" war. Das war wirklich nachzuvollziehen. Ein intensiver Bummel reichte für nasse Füsse, nette Gespräche, fröhliches Wiedersehen und ein paar kleine Neuentdeckungen.
    Alle Teilnehmer und Infos zu Preisträgern, Ausstellungen etc. gibt es hier: http://diessen.de/toepfermarkt.html

    Ich selbst belasse es bei ein paar Fotos - der schönen Stimmung wegen:

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    und bei dem Hinweis darauf, dass die Jury ein bißchen mehr auf (schlechte) Plagiatoren aufpassen sollte:
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    - die hat der schöne, renommierte Töpfermarkt in Diessen nicht verdient!

    Es mag hier der Eindruck entstehen, dass es sehr bodenständig und regional zugeht - das TÄUSCHT - viele tolle Kermikkünstler, die Creme de la Creme der internationalen Kearmikszene: wunderbare Objekte, feine, sinnige Porzellane - wirklich!!! Nach dem großen Regen wurde meine Fotoapparat aber doch eher von malerischen Blicken, poetischen Details und herrlichen Blumen magisch angezogen. Es sei mir verziehen!

  • Eine neue Version ist verfügbar

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    Der vergangene Samstag gehörte einer unglaublich inspirerenden Veranstaltung in der Evangelischen Akademie Tutzing unter dem Titel "eine neue Version ist verfügbar":

    Die Digitalisierung verändert unsere Vorstellung von kulturellem Schaffen. Ein Buch ist nicht mehr unveränderliches Werkstück, sondern ein bewegliches, verflüssigtes Programm, das in Versionen ausgeliefert wird. Kultur als Software? Ein Experiment mit dem Publizisten Dirk von Gehlen. Weitere Infos unter: www.enviv.de

    Dirk von Gehlen initiierte ein Experiment: Es handelt von den Folgen der Digitalisierung für Kunst und Kultur. Diese verändern ihren Aggregatzustand, sie werden flüssig. Um herauszufinden, was das bedeuten kann, hat er gemeinsam mit den Leserinnen und Lesern den Versuch unternommen, ein Buch auf eine neue Art zu schreiben: gemeinsam! Über die Crowdfunding-Plattform Startnext finanzierten alle interessierten zukünftigen Leser das Buchprojekt in dem es um Verflüssigung von Kultur geht - was das bedeuten könnte, im Content wie Context? Wie die digitalisierung unsere Vorstellung von Kunst und Kultur verändert?

    Was habe ich da zu suchen?
    Inspirierenden Input durch differenzierte Vorträge und Diskussionen von und mit Kulturschaffenden und Kulturvermittlern. Zugegeben, alle sehr neue Medien afin - da wurde getwittert, gestreamt, gebloggt und und und - die Substanz der Veranstaltung wurde medial auf allen Kanälen in die Welt gezwitschert und wird sicher viel Resonanz haben. Jetzt geht's darum heraus zu finden was sich tut und tun wird und wo letztlich die Konsequenzen für einen selbst liegen, der man Teil eines spezifischen Kulturbetriebes ist.

    Es ging z.B. um Urheberschaft und Autorenstatus - deren Ablösung zu Gunsten einer möglichen Kooperation von Künstler und Publikum wurde propagiert und diskutiert. Aus meiner Perspektive wandelt sich der Künstler, Autor etc. in diesem Kontext zu einem Initiator, der am Anfang steht und mit seiner zündenden Idee für ein - wie auch immer - kulturelles Projekt steht. Das Vorgehen und die Arbeit der Kulturschaffenden verändern sich vermutlich kaum, nur die Art der Kommunikation und Kooperationen - und Konsequenzen.

    The Declaration of Liquid Culture wurde vorgestellt und diskutiert. Sie macht vieles sehr einfach deutlich, was zur Zeit passiert. Ich zitiere hier die Präambel:

    "Die Geschichte ist nicht zu Ende – sie verflüssigt sich.

    Wenn wir in einem Boot auf dem Fluss fahren, erkennen wir unsere eigene Bewegung am vorbeiziehenden Ufer. Dass immer wieder neue Uferabschnitte vor uns auftauchen, während wir andere, an denen wir gerade vorübergefahren sind, hinter uns lassen, empfinden wir als Fortschritt. Je breiter der Fluss, desto weniger können wir unsere eigene Bewegung bemerken – bis wir auf dem freien Meer unser Bezugssystem, an dem wir Fortschritt festmachen, ganz verloren haben.

    Enge Ufer geben unserer Bewegung eine eindeutige Richtung und eine klare Orientierung, weite Ufer geben uns Bewegungsfreiheit.

    In diesem Moment fahren wir auf einem Fluss, dessen Ufer immer weiter werden. Wir können sie zwar noch erkennen, aber es ist eher die Erinnerung daran, dass wir sie vor kurzem noch nahe vor Augen hatten, die uns das Gefühl von Bewegung nach vorne vermittelt. Die Moderne verschwindet. Die Postmoderne sind die letzten, offenen Marschwiesen. Jammern wir nicht alten Ufern nach, die vorbeigezogen sind. Freuen wir uns auf die offene See."

    In all' dem steckt viel Anregung - bin gespannt, was sich daraus ergibt - für jeden sicher etwas anderes - alles bleibt im Fluss - was für ein schönes Bild!
    Doch es braucht Bojen und Leuchttürme, die Orientierung geben, d.h. Kulturinstitutionen, Galerien, Museen, Bibliotheken, Konzerthäuser etc. und ganz bestimmt auch Orte wie die evangelische Akademie Tutzing, die Möglichkeiten des Austausches auf das Angenehmste schafft!

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  • Handfest - inspiriert leicht

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    Alle fragen nach den schönen Keramikplatten von Barbara Butz - da habe ich doch mal die Frage weiter gereicht, wann wir wieder welche bekommen! Und gleich erfuhr ich von einer großartigen Schau in Augsburg, wo aktuell ganz viel Keramikplatten von Barbara Butz in einer genialen Wandinstallation zuammen wirken:

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    Handfest nennt die GEDOK , Initiatorin dieser atmeberaubenden Schau kunst-handwerklicher Extraklasse im H2 - Zentrum für Gegenwartskunst im Glaspalast, Augsburg. Noch bis zum 23.Juni 2013 ist diese zu sehen und lohnt sicher jeden Umweg auf der Reise gen Süden!

    Im offiziellen Ausstellungstext heisst es:
    "Mitglieder der Künstlerinnen- Vereinigung GEDOK zeigen herausragende Beispiele innovativer Arbeiten im Spannungsfeld zwischen Kunst und Handwerk – Schmuck, Gefäße und Textilkunst sowie 'funktionslose', an Gebrauchsgegenstände erinnernde Objektkunst von hoher ästhetischer Qualität und konzeptueller Klarheit". Die Ausstellung wurde offensichtlich von klugen Juroren juriert, das sollte man dazu sagen.
    "Die ausgestellten Stücke bewegen sich weg vom gängigen Mainstream aktuellen, industriellen Produktdesigns und stellen die Frage nach dem 'Nutzen' künstlerisch gestalteten Handwerks."

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    Was Papier alles kann zeigen z.B. die Werke von Barbara Hattrup und Maria Verburg


    Eine meiner Antworten auf diese Frage wäre
    nach über 9 Jahren Galeriearbeit, in denen ich sehr genau die Trends beobachtet habe (von Diessen bis Ventura Lambrate):
    den Nutzen von diesen meisterhaften Form-, Farb und Materialuntersuchungen haben die Designer und Hersteller, und da vor allem die wirklich Erfolgreichen. Die lassen sich von solch' langwierigen Recherchen über neue Möglichkeiten der Gestaltung, und von den subtilen und vor allen Dingen auch sehr fachkundigen Materialuntersuchungen, der angewandten Künstler ohne Ende inspirieren - das spart ihnen selbst viel Zeit!. Und diese erfolgreichen Designer verstehen es dann aus den Kabinettstückchen der Kunsthandwerker das zu machen was mit viel Kommunikationsbrimborium dann zum Mainstream wird. So geht es - immer öfter!

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    Ein geflügeltes Wort sagt: "Klappern gehört zum Handwerk" - ich würde es gern aktualisieren in "plappern gehört zum Design" - das in seiner professionellen Ausrichtung nicht nur kreativ sondern vor allem auch ganz klar ökonomisch agieren muss.
    Im Kunsthandwerk wird das viel beklagt aber gern vergessen, weil es viel mehr Spass macht im Studio neue Ideen auszuprobieren als am Computer zu posten und zu chaten.

    Dass es mit der Kommunikation der Altruisten nicht so wirklich klappt sieht man schon daran, dass z.B. die GEDOK tolle Ausstellungen ermöglicht - aber noch nicht einmal auf der eigenen Homepage darauf hinweist, geschweige dass es sonst irgendwelche wirklungsvolle Pressearbeit gegeben haben kann - zumindest was die ablesbare Wirkung angeht.
    Wie gut, dass es bei craft2eu so viele Barbara Butz Fans gibt - man sollte über die Dinge reden - dann entdeckt man sie auch!

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    Inzwischen war ich in Augsburg - toll, toll, toll - wunderbare Exponate in grandiosem Ambiente! Ein Album mit Fotos der Eindrücke habe ich auf der craf2eu-Facebookseite gepostet: http://www.facebook.com/pages/craft2eu/170791363170

    Und, ganz WICHTIG: http://www.gedok-muc.de/
    "Hier der Link zur Gedok München mit der Veröffentlichung aller Aktivitäten wie auch der Ausstellung HANDFEST.
    Herzliche Grüße
    Christiana Jöckel"

  • Glaspuster bei craft2eu

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    Glaspuster aus Dänemark zu Gast bei craft2eu! Formvollendet, zeitlos und originell zeigt sich die dänische Glasszene, deren Tradition lang und berühmt ist. Unvoreingenommen mischen sich Design und freie Kunst zu einem Kaleidoskop herrlicher Glasobjekte, unter denen sich garantiert auch Ihr Lieblingsstück befindet.
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    Eine lebendige Glaszene fasziniert in Dänemark nicht nur die Dänen selbst sondern auch Touristen und Urlauber. Überall findet man kleine Glasstudios und Werkstätten, in denen Nützliches und Künstlerisches aus Glas entsteht - gerne auch vor den Augen der Besucher.
    Im Design wie in der Glaskunst haben die Dänen einen ausserordentlich guten Ruf zu verteidigen! Eine dynamisch und professionell agierende Szene junger, hervorragender angewandter Künstler und Designer macht zunehmend von sich Reden. Die Designschulen auf Bornholm, in Kopenhagen und Kolding sorgen besipielhaft für eine qualifizierte Ausbildung des Nachwuchses.

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    craft2eu zeigt eine Auswahl wunderbarer Glas-Kunst-Stücke, Objekte und Gebrauchsglas aus denen das stilsichere Talent der Dänen für Formen und Farben spricht. Unikate und Kleinserien in denen sich zeigt, dass der Gestaltung mit Glas offenbar kaum Grenzen gesetzt sind - vorausgesetzt die wahren Meister ihres Faches gehen ans Werk.
    Trine Drivsholm, Leif Møller Nielsen & Christina Hellevikaus Ebeltoft, Ned Cantrell & Karen Nyholm aus Aarhus, Sia Mai, Marion Fortat und Jacob Lungholt aus Kopenhagen zeigen bei craft2eu was sie können.

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    vom 10. April bis 01.Juni 2013
    Mo - Fr 12 bis 19 Uhr, Sa 11 bis 16 Uhr
    am Sa. 13.04.geschlossen
    craft2eu - Agentur und Ladengalerie für europäisches Kunsthandwerk und Design

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    Die ganz neuen Deckeldosen von Trine Drivsholm, Glas in opaken Pastelltönen mit satinierter, soooo softer Oberfläche, dass man sie garnicht aus der Hand legen mag, sind gerade gut genug um die wunderschönen Schmuckstücke der craft2eu-Kollektion aufzunehmen und in den Vitrinen zu begleiten!

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    Lust auf mehr bekommen - Appetit auf Farben, Leichtigkeit und perfekte Handwerkskunst? Besuchen sie craft2eu und geniessen Sie mindestens ein Bonbon lang diese Ausstellung.

  • craft2eu-Dammtor: Lucy Casson

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    Gestern fand der Umzug von Lucy Casson's "tin things" in die craft2eu Vitrine im Hamburger Dammtor-Bahnhof statt. Von hier werden sie circa vier Wochen lang das Treiben in der Wandelhalle des Bahnhofs beobachten und sicher viele neue Bekanntschaften machen. Man kann nur hoffen, dass ihre Aufmerksamkeit nicht zu sehr von ihren eigenen Beschäftigungen gebunden sein wird.

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    Die Materialien der Künstlerin Lucy Casson haben schon eine Karriere hinter sich: als Blechdose, Küchenutensil, Spielzeug oder sonstiges Kleingerät. Mit humorvoller Fingerfertigkeit lässt sie Lucy Casson in ihrer eigenen kleinen Welt skurriler Wesen wieder auferstehen und, genau beobachtete, menschliche Alltagsszenen reflektieren.

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    Lucy Casson ist eine Sammlerin gebrauchter Dinge und mysteriöser, bunter Plastikobjekte aller Art. Sie lässt sich ganz und gar von der Poesie und Komik dieser Fundsachen verführen und kombiniert diese mit bunten, bedruckten Blechen, Holz und Draht. Es entstehen lebhafte Szenen, kleine, beiläufige Dramen, berührt von einem köstlichen, wahrhaftigen Verständnis menschlicher und tierischer Eigenschaften.

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    Ihre Themen findet sie in ganz banalen Momenten oder zufälligen Begegnungen. Sie transferiert diese, durch ihr wunderbare Fähigkeit der genauen Beobachtung von Charakteren und durch ihre geniale Art der Assemblage, in kleine Szenenbilder, die ein internationales Sammlerpublikum faszinieren.

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    Lucy Casson studierte an der Camberwell School of Arts and Crafts und am Hereford College of Art. In den achtziger Jahren arbeitete sie mit Andy Hazell zusammen. Ende der neunziger Jahre stellte sich ihr grandioser Erfolg mit einem neuen Typ von Wesen ein, der sich ausschließlich aus Gefundenem entwickelt. Die Idee und Inspiration kommt aus dem Fundstück, jedes Wesen findet seine Geschichte selbst. Viele private Sammler, aber auch das Victoria & Albert Museum, können sich inzwischen dafür begeistern und die Liste der öffentlichen Aufträge für Lucy Casson, die auch sehr große Figuren erfinden kann, ist lang.

    Hier einige Beispiele (klicken sie auf die Bilder um das Entstehungsjahr und die Standorte zu erfahren):
    Casson_Davy Down Country Park_thurrockCasson_ MoorfieldsThe peacock and his chum Children's Centre pillarCasson_above Brixtons' Electric AvenueCasson_bronze armrests on marble benches in Lands Lane Leeds for the Leeds City Council


    Hier ein Blick in Lucy Cassons Atelier
    in einem ehemaligen Krankenhaus im Londoner Stadtteil Brixton, wo ich sie mehrfach besuchte.
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    In Deutschland kann man die Objekte von Lucy Casson bei craft2eu sehen und kaufen!

  • The Poetry Pop Up - Der Film

    Vom 7. - 9. März 2013 gastierte craft2eu mit poetischem Stücken von Ilka Bruse, Lilli Veers, Aude Tahon, Armel Barraud und Lucy Casson anlässlich der Internationalen SCHMUCK 2013 mit »The Poetry Pop Up« in der Dear Goods Garage München. Wer nicht dabei war oder es nochmal sein will: hier ist der Film zur Show: http://vimeo.com/62161557

    © Alice von Gwinner http://www.alicevongwinner.de

  • Es lebe die Kanne!

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    Nun gabe es gestern bei craft2eu noch ein großes Kannen-Finale als anregende und lebendige Debatte um die Qualitäten einer Kanne. Prof. Hubert Kittel reiste mit vier Masterstudenten aus Halle an: Clauia Bischoff, Marie Luise Knittel, Nela Treskova und Tom Hambrock. Sie berichteten noch einmal ausführlich aus dem Projekt und erklärten ihre Entwürfe, was für die vielen anwesenden Nichtdesigner sehr spannend war.

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    Sich über tropfende Tülle aufzuregen ist ja eine Geschichte - doch längst nicht alles.
    Vorgängermodelle aus dem letzte Jahrhundert wurden auf ihre positiven und negativen Eigenschaften hin untersucht, es ging um gute Handhabung, Giessverhalten, sitzende Deckel und vieles mehr, über was man sich beim täglichen benutzen einer Kanne nur Gedanken macht, wenn es eben nicht so richtig funktioniert.

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    Auch das craft2eu Team gab den Designern und Gästen ein Feedback über die Reaktionen und Kommentare der Kunden, Ausstellungsbesucher und Stylisten, die in den vergangenen sechs Wochen die vielfältigen Kannen begutachtet hatten. Fazit: bewundert wurden die extremen Kannen, Formen die eher skulptural und frei mit dem Thema umgingen. Gekauft wurden die Kannen, die praktisch, durchdacht und Vertrauen erweckend waren. Für Fotoproduktionen wurde die humorvolle Variation des Klischees "Kanne" ausgewählt. Glücklicherweise werden viel Kannenmodelle auch in Zukunft noch bei craft2eu zu bekommen sein: zum kaufen oder bestellen und gerne auch als Fotomodelle ...

    Ich bedanke mich bei allen Beteiligten für diese wunderbare Ausstellung - es hat grandiosen Spass gemacht, hat zu vielen intensiven Gesprächen über Design und Technik geführt und hat uns alle um wertvolle Erfahrungen reicher gemacht. Vielen Dank!

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    Und nun hoppelt auch der Osterhase bei crat2eu seinem Ziel entgegen - viel Spass dabei
    !

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    Christina Hellevik, Vasen "Traces" in bunten Osterfarben - ein Ausblick auf die Ausstellung "Glaspuster" - ab 10.April 2013 bei craft2eu

  • München IHM Nachlese

    Vor allem allerherzlichste Glückwünsche an die Silberschmiedin Maike Dahl deren Werk in diesem Jahr auch mit dem Bayerischen Staatspreis ausgezeichnet wurde! Auf der IHM stellte sie eine Gefäßgruppe mit der Galerie RA aus Amsterdam aus - und stieß mit dem hocherfreuten Team der Galerie Ra auf diesen schönen erfolg an!
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    Große Wiedersehensfreude gab es auch mit Robert Race und seiner Frau Tahlia, die sogar die "Seaside Machine" aus England mitgebracht hatten! Thalia setzte sie zu meiner Begrüßung sofort in Bewegung!

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    Ein kleines Filmchen gibt eine Idee davon, wie wunderbar so eine Seaside Machine ist - Ian McKay und Robert Race lassen grüßen: https://vimeo.com/61880446

    Viel gab es zu sehen in der Halle B1 der IHM 2013 zum Thema Handwerk & Design Auffallend die tollen Bezüge, die der diesjährige Kurator der Schmuck, Bernhard Schobinger, mit seinen Gegenüberstellungen der ausgewählten Schmuckstücke herstellte. Man fühlte sich sehr angeregt die Korrespondenzen und Unterschiede für eigene Interpretationen zu nutzen - alle Gespräche in diesem Kontext waren extrem inspiriert und spannend. Aber es lag natürlich auch an der gelungenen Auswahl - mit Schwerpunkt auf dem üblichen Kreis der "Verdächtigen". Doch die sind in dem Feld der Schmuckkunst einfach auch Trendsetter - den Jungen scheint ganz offensichtlich wenig Raum zu bleiben um etwas ganz Eigenes zu finden.

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    Besonders beeindruckt hat mich die neue Arbeit von Sam Tho Duong, der es ohne Not schafft seine Arbeite fort zu entwickeln das einem der Atem stockt - sein Schmuck ist immer von einer unglaublich zarten Ästhetik, egal welches Material und welche Inspiration er wählt. Großartig, und natürlich sind die Serien "Frozen" und "Lemitca" beide schon mehrfach ausgezeichnet worden.

    Soweit dazu - und in eigener Sache:

    Samstag den 16. März ab 16.00 Uhr: High Tea bei craft2eu!
    Bei einer guten Tasse Tee lässt uns Prof. Hubert Kittel, Leiter der Fachrichtung Keramik-/ Glasdesign an der Kunsthochschule Halle, Burg Giebichenstein gemeinsam mit einigen Designern hinter die Kulissen und in die Werkbücher des Projektes "die Kanne ist tot - es lebe die Kanne" schauen:

  • The Poetry Pop Up

    craft2eu's The Poetry Pop Up hatte zur Halbzeit weit über hundert begeisterte Besucher, die unsere echte craft2eu Schau offensichtlich sehr genossen haben. Sie kamen nicht nur aus München sondern auch aus der gesamten Bundesrepublik, aus Australien, Taiwan, Japan, Bulgarien, Tschechien, Österreich, Schweiz, Italien, Spanien, Frankreich, UK Dänemark, Schweden, Finnland - unser Gästebuch ist gefüllt mit wunderbaren Kommentaren aus aller Welt!
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    Mit zwanzig Metern Batist, dem Vogelgezwitscher aus dem besenhäuser Auewald und den Lichtinszenierungskünsten von Stefan Karle haben wir die DearGoods Garage in einen poetischen Schauraum für die bezaubernden Objekte und Schmuckstücke
    von
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    Ilka Bruse
    ,

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    Lilli Veers,

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    Armel Barraud,

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    Aude Tahon

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    und die amüsanten Interventionen der Figuren von Lucy Casson verwandelt.

    Morgen noch von 10 bis 20 Uhr - dann ist alles wieder verschwunden wie jeder schöne Traum.

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