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  • craft2eu Blog - ganz neu

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    Wir haben dem craft2eu Blog ein grandioses "relaunch" verpasst:

    Als aktuelles Magazin rund um europäische Handwerks- und Designkultur kündigt er in Zukunft nicht nur aktuelle Ausstellungen, Messen und Events an. Hier werden auch Schauen, Ereignisse, Kataloge und Bücher besprochen.

    Auf craft2eu Blog lesen Sie auch spannende Reportagen, Portraits von kreativen Menschen und Orten. Sie bekommen Einblicke in europäische Studios und Manufakturen.

    Wie bisher kann man den craft2eu Blog auch abonnieren, damit man nichts verpasst! Neben jedem Beitrag befindet sich das entsprechende Angebot. Zum Beispiel hier!

    Sie wissen von überregionalen relevanten Ereignissen zum Thema Handwerksdesign - Fotos (low res.) und Informationen können sie gerne schicken

    Hier geht es zum neuen craft2eu Blog!

  • Ein Blog ist ein Blog ist ein Blog

    Fast 10 Jahre lang schreibe ich nun an diesem Blog - viele spannende Themen zur europäischen angewandten Kunst, zum Handwerks- und Unikatdesign habe ich hier verhandelt. Doch die Ansprüche an Layout und Darstellung sind irgendwie nicht mitgewachsen.
    Daher habe ich jetzt entschieden, den Blog ab sofort an anderer Stelle weiter zu führen:

    Neuer craft2eu Blog

    Handmade in Europe - aktuelle Nachrichten, Trends und Geschichten aus Studios und Ateliers europäischer Manufakturen, Kunsthandwerker und Designer - Ausstellungen, Events, Publikationen ... bunter und vielfältiger als bisher! Ich hoffe Sie können mir folgen!

  • da ist so viel!

    In der letzten Woche hätte ich in London und Gent wieder Blog-Material scheffeln können ohne Ende. Aber es ist einfach zuviel alles auf einmal. Viel wichtiger scheint es mir, die lieben Blogleser auf Attraktionen hinzuweisen die sie jetzt und hier direkt besuchen, bestaunen, besprechen und bedenken können: AUF GEHT's!
    Schon im Hinblick auf das kommende Jubiläum der 100 Jahre Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle hat es in den letzten Tagen die Eröffnungen großartiger Präsentationen gegeben - hier 2 Beispiele:

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    Vom 16. November 2014 bis 2. Februar 2015 findet im Wasserschloß Klaffenbach in Chemnitz die Ausstellung „The Power of Making“ der Fachrichtung Keramik- und Glasdesign der BURG statt. Die Ausstellungsstücke stellen eine repräsentative Auswahl von Studienarbeiten und Abschlussprojekten der letzten Jahre dar, die von Professor Hubert Kittel und seinem Team zusammengestellt wurden. Unter den Exponaten befinden sich zahlreiche national wie international preisgekrönte Projekte.

    Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Designstudien zu einer phantasievollen Tafel- und verfeinerten Genusskultur. Im Kontrast dazu stehen spielerisch-experimentelle Lösungen für das intelligente Garen beim Picknick im Grünen. Auch Themen des klassischen Produktdesigns werden präsentiert: die Wiederbelebung „alter“ Gebrauchsformen, z.B. der Kanne oder der Dose. Porzellan wird erkundet, um wenig genutzte Eigenschaften (Klang und Porzellan) zur Geltung zu bringen oder neue Anwendungsfelder zu erschließen (Porzellan im Raum/Wohnkontext).
    Mehr Informationen dazu und eine Übersicht über das Rahmenprogramm gibt es direkt hier:
    http://www.burg-halle.de/hochschule/information/aktuelles/details/a/the-power-of-making-keramik-und-glasdesign-in-chemnitz.html

    The Power of Making
    16. November 2014 – 2. Februar 2015

    Wasserschloß Klaffenbach
    Wasserschloßweg 6, 09123 Chemnitz
    Tel. 0371-266350

    Öffnungszeiten: Di – So + Feiertage 11 – 17 Uhr
    Geschlossen am 24.12.2014.

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    Cycle | Clean Bags
    Die Kulturstiftung des Bundes und das Textildesign der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle haben im vergangenen Sommersemester das gemeinsame Forschungsvorhaben „Clean Bags“ unter der Leitung von Prof. Bettina Göttke-Krogmann durchgeführt. Die Aufgabe bestand darin, eine nachhaltige (Trage-)Tasche für Kulturveranstalter zu gestalten, die hohen ästhetischen Ansprüchen genügt und gleichzeitig auch ökologisch und sozial vertretbar ist.

    Die Arbeiten sind vom 19. November bis 14. Dezember 2014 als Fensterausstellung im Foyer der Kulturstiftung des Bundes zu sehen. Das Projekt ist eine Kooperation der Kulturstiftung des Bundes und des Textildesign der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle in Kooperation mit der Grünen Werkstatt Wendland (www.gruene-werkstatt-wendland.de).

    18.11 – 15.12.2014
    Fensterausstellung Cycle | Clean Bags
    Foyer der Kulturstiftung des Bundes
    Franckeplatz 2
    06110 Halle an der Saale

    Und - nicht vergessen: an diesem Wochenende, 21. bis 23.11.2014 sind in Nürnberg die Ateliertage für angewandte Kunst "EinBlick"

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    Seit ihrem Start im Jahr 1996, damals als Präsentationsmedium der lokalen Künstler initiiert, zeigen die Ateliertage zum 15. Mal Arbeiten aus unterschiedlichen Bereichen der angewandten Kunst an ihrem Entstehungsort. Ab dem Jahr 2008 werden sie zweijährig organisiert. Im Lauf der Jahre haben sie sich zu einer festen Größe im Kulturleben Nürnbergs entwickelt. Auch dieses Mal stellen wieder zahlreiche KünstlerInnen als Gäste mit in den Ateliers aus.

    Als Special Guest wirkt dieses Jahr die Klasse Freie Kunst/Gold- und Silberschmieden der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg mit.

    Als Auftakt und Ergänzung findet im Lichthof des Neuen Museums Nürnberg vom 21.11. – 07.12.2014 die Ausstellung “das Raue und der Glanz” statt. Sie zeigt ausgewählte, aktuelle Arbeiten von Gästen und Teilnehmern.

    Am 22.11 von 14 bis 21 Uhr und am Sonntag, den 23.11. von 11 bis 19 Uhr kann man durch diese Ateliers touren: http://forum-ak.de/projekte/einblick-biennale-2014/uebersichtausstellungsorte/

    Viel Spass!

  • Kopenhagen kann was

    In dieser dunklen Jahreszeit leuchtet die dänische Hauptstadt Kopenhagen mal wieder mit Leuchtfeuern der angewandten Kunst!

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    Die Galerie Copenhagen Ceramics zeigt vom 20.11. bis 13.12.2014 unter dm Titel "Out and Back" künstlerische Keramik von Marianne Krumbach and Karen Kitani Harsbo. Spannend ist die Gegenüberstellung zweier offensichtlich konträrer künstlerischer Positionen, die das Konkrete darstellen und das Unfassbare kartografieren.

    Marianne Krumbach interessiert sich von einem skulpturalen Standpunkt her für Küchenutensilien, denn dadurch bekommen sie eine neue Bedeutung, fern davon praktisch und nützlich zu sein - aber mit bestechend formaler Qualität. Durch die rein bildnerische Auffassung werden sie von ihrem eigentlichen Status erlöst, meiner Meinung nach auch durchaus humrovoll, spielerisch mit einem Hang traditionelle Form auch in ihrer Tradition des Gebrauchsgegenstandes verankert zu lassen. Sehr spannend. Krumbach portraitiert auch die Natur, vom Baum bis zum Wasserfall, und schafft damit eine erstaunliche Perspektive in ihrer direkten, fast naiv realistischen Weise mit der sie offen legt, wie sich Natur durch die menschliche Auffassung verändert.

    Karen Kitari Harsbo schaut in ihren Arbeiten gelichzeitig nach innen und aussen. Ihr Ausgangspunkt ist der Horizont und seine Erweiterung. Im übertragenen Sinne sucht sie, wie beim Reisen, nach neuen Erfahrungen und neuen Welten und wirbt dafür neugierig zu bleiben. Die Landkarte sieht sie als Beschreibung der Welt und als einen Weg die Welt abstrahiert zu sehen. Sie verfolgt die Idee eine keramische Landkarte ihres Lebens zu bauen, indem sie miteinander verbundene Inseln mit verschiedenen Emotionen und Einflüssen benennt, z.B. "Fields of Growth", "Land of Labour", Plateau of Dreams" usw.

    "Copenhagen Ceramics" gibt es nun schon im dritten Jahr, initiiert und geleitet von den dänischen Keramik-Künstlern Steen Ipsen, Bente Skjøttgaard and Martin Bodilsen Kaldahl - die in minimalistisch schlichten Räumen um so erstaunlichere Positionen aktueller keramischer Kunst zur Diskussion stellen. Getragen wird dieses aussergewöhnliche und spannende Engagement von verschiedenen kulturellen Stiftungen, darunter Danish Crafts und Danmarks Nationalbanks Jubilæumsfond af 1968 als staatliche Protagonisten.

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    Letzterer vergibt alljährlich großartige Auszeichnungen in den Bereichen Design, Architektur und Kunst und stellt diese auch in seinen Räumen aus. 2014 traf der mit 400.000 DKR dotierte Preis Tora Urup, die inzwischen wohl weltbekannte Glas- und Keramikdesignerin. Noch bis zum 26. November kann man eine Auswahl ihrer herausragenden Arbeiten in der Vorhalle der dänischen Nationalbank in Kopenhagen bewundern (8 bis 16 Uhr geöffnet)
    Solch' einen selbstverständlichen und respektvollen Umgang mit den nationalen kreativen Köpfen wünschte man sich auch hierzulande.

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  • Hinterland

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    Da die Lokomotivführer ohnehin streiken kann man sich ja getrost ins Auto setzen um in ländlicher Idylle mal eine echte Überraschung zu erleben!

    "Hinterland" nennen die beiden Organisatorinnen ihre Idee, TOP-Handwerksdesign in die tiefste Provinz von Mecklenburg zu holen - und das im normalerweise grauen November! Sie möchten etwas bewegen und verändern, Menschen in diesem Landstrich zusammen bringen und gemeinsam Schönes zu schaffen.
    „Wenn wir hier in der Pampa nichts tun, wer dann“ so ihr Motto. Die Idee, etwas Großes zu wagen, entstand 2010.
    Die Vorbereitungen dauerten zwei Jahre. Im November 2012 fand das Ereignis "Hinterland" erstmalig statt und wurde gelich zum Riesenerfolg: viel mehr als nur ein Lichtblick im November, sondern ein echtes Glanzlicht fernab der Metropole im sprichwörtlichen Hinterland!
    Am 7.November 2014 um 18 Uhr geht es wieder los im Kulturhaus Mestin. Bis Sonntag-Abend umrahmt ein abwechslungsreiches Kulturprogramm mit Musik, Theater und Clownerie die Präsentation von über 30 angewandten Künstlern aus Nah und Fern. Auch das Kulinarische kommt nicht zu kurz. Wir wünschen allen die sich aufmachen sowie denen die ausstellen und auftreten ganz viel Spass!

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    Hinterland der etwas anderen Art wird am kommenden Wochenende in München betreten: am 7. und 8. November 2014 wird im Münchner Stadtmuseum (St.-Jakobs-Platz 1, 80331 München) folgende Frage gestellt:
    Quo Vadis Kunsthandwerk im digitalen Zeitalter?

    Folgende Themen stehen auf der Agenda: * Handwerkliche Ästhetik – ihr Verschwinden, ihre Simulation * Hand und Geist, ein wechselseitiger Lernprozess – aus der Sicht des Neurologen * Die Ausbildungsideale der Angewandten Künste um 1900 und die Ausbildungssituation heute * Der kulturelle Stellenwert von Design, Kunst und Kunsthandwerk in unserer Zeit * Handwerk: Vom Denken zum Machen – aktuelle Diskurse * Europäische Akademie für Angewandte Künste in München – eine Vision.

    Die Referenten:
    Dr. Monika Fahn, Dr. Rüdiger Joppien, Dr. Nicolaus König, Dr. Renate Luckner-Bien, Prof. Mechthild Lobisch, Dr. Nina Wiedemeyer, Peter Nickl, Prof. Dr. Thomas Raff, Antonia Voit M.A., Prof. Dr. Beat Wyss.
    Geballtes Spezialistentum der alten Schule wird den brennenden Zukunftsfragen nachgehen - das verspricht spannend zu werden und sei an dieser Stelle empfohlen, denn mit der Theorie setzt sich die Praxis nicht alle Tage auseinander, auch wenn das oft dringend notwendig wäre.

    Das Symposium findet im Rahmen der Ausstellung "Ab nach München! Kunsthandwerkerinnen heute" statt, die noch bis zum 22.November im Stadtmuseum gezeigt wird - von einem gehaltvollen Programm und Führungen begleitet.

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    Hinterland gibt es auch für Interessierte zu entdecken, die Lust auf eine umfangreiche Dokumentation der Leipziger Designer's open 2014 haben. Fotos, Filme und Einschätzungen von Veranstalter- und Ausstellerseite bringen gerade auch für diejenigen die nicht kommen konnten sehr wertvolle Informationen - fast ein bißchen schöner und toller als es in Wirklichkeit war - aber wozu hätten wir sonst die neuen Medien! Viel Spass beim stöbern!

  • Leipzig im Designrausch

    In den nächsten Tagen wird wohl kein Ort in Deutschland soch ein Eldorado für Designliebhaber sein wie Leipzig vom 23. bis 26.10. 2014

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    Die altehrwürdige Grassimesse- Verkaufsmesse für angewandte Kunst und Design wird am Donnerstag, 24.10. um 18.30 eröffnet. Es werden die Grassipreise verliehen und - der Lotte Hofmann Gedächtnispreis and die Textilgestalterin und Webmeisterin Ulrike Isenseeaus Hamburg!. Dieser Preis wird alle vier Jahre durch die Lotte-Hofmann-Gedächtnisstiftung für Textilkunst verliehen. Herzlichen Glückwunsch!! Nachlesen, wer Ulrike Isensee ist und welche kreativen Wege sie geht, kann man übrigens auch HIER! Rund 70 Aussteller sorgen für eine spektakuläre Neuauflage dieser Herbstmesse - und auch sechs Hochschulklassen präsentieren frische Nachwuchsarbeiten.
    Mit ausgewähltem Unikatdesign auf meisterhaftem Niveau sorgt die Grassimesse alle Jahre wieder für große Begeisterung unter Kennern, Sammlern und Liebhabern erlesener Objektkultur.

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    Zeitgleich eröffnet die Designers' Open>, eine international ausgerichtete Designausstellung mit Kommunikationsforum als der Marktplatz der Branche. Die Veranstaltung versteht sich als Bühne neuester Trends und Tendenzen im Mode -, Produkt-, Industrie- und Kommunikationsdesign wie auch für die Architektur. Das Design Festival Leipzig ist Ideengeber der gesamten Designbranche und widmet sich innovativen Produkten, Konzepten und Projekten. Traditionell am letzten Oktoberwochenende richten sich die Designers’ Open für drei Tage sowohl an Fachbesucher als auch an das designinteressierte Publikum. Die DO/Spots in Leipzig und Umgebung zeigen wo Design passiert und machen das Festival zu einem einmaligen Erlebnis. (Pressetext)

    Exklusiven Auftakt bildet am 23.10.2014 das Eröffnungs-Event „Feine Herrenkultur“ und die Retrospektive „10 Jahre Designers‘ Open“. Am Wochenende präsentieren dann die ansässigen Kreativagenturen studio Hartensteiner (www.hartensteiner.com), ARTKOLCHOSE (www.artkolchose.de) und Jo Zarth (www.zarthcore.de) spannende Arbeiten und Werkprozesse.

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    Das Programm ist in diesem Jahr umfangreich wie nie zuvor, sodass der Begriff Design "Festival" sehr berechtigt erscheint. Mal schauen ob die Quantität auch einer Qualität entspricht - in den letzte Jahren waren das vor allem die Trendschauen im Bereich DO/ Industries, die Innovationen in Material und Technologie eindrucksvoll darstellten. Da spielte viel Zukunftsmusik. In diesem Jahr wird von den Veranstaltern auch auf das Pferd "Unterhaltung " gesetzt - Höhepunkt sind die DO/NightSpots ab 21 Uhr im Leipziger Zentrum.

    Nun hoffe ich, dass viele diese schöne Gelegenheit nutzen um Leipzig zu besuchen - für mich wird es das erste Mal als "Leipzigerin" sein - ein ganz neues Gefühl.

  • Neustart ... und Ausstellungstips

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    Meine Sendepause ist länger geworden als geplant - ein Umzug nach fast 30 Jahren ist kein Pappenstiel!
    Nun geht es aber langsam voran, auch wenn das Arbeitszimmer noch aussieht wie Sodom und Gomorra - die Sachlage klärt sich.

    Es erreichen mich wunderbare Ausstellungseinladungen für diesen Herbst und da möchte ich einiges mit den allerbesten Empfehlungen weiter reichen:

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    KERAMIK EUROPAS - 13. Westerwaldpreis 2014 - Ausstellung bis 01. 03.2015 im Keramikmuseum Westerwald

    Die Gewinner des Wettbewerbs KERAMIK EUROPAS - 13. Westerwaldpreis 2014 wurden am 26. September 2014 im Rahmen einer feierlichen Vernissage mit über 400 Gästen ausgezeichnet. In fünf Kategorien wurden Preise für herausragende Arbeiten vergeben. Zudem sprachen die Mitglieder der international besetzten Fachjury persönliche Belobigungen aus.

    Der Westerwaldpreis wird 2014 bereits zum 13. Mal vom Westerwaldkreis vergeben. Die Auszeichnung wurde 1973 ins Leben gerufen. Ziel war und ist es, herausragende keramische Arbeiten handwerklicher wie künstlerischer Art im Rahmen eines Wettbewerbes und einer Ausstellung im Keramikmuseum Westerwald in Höhr-Grenzhausen zu präsentieren. Daneben soll der Dialog um Keramik und Kunst in der Region gefördert und der kulturelle Austausch innerhalb Europas gepflegt werden. Die Zahl der Bewerbungen aus ganz Europa zeigt, welche Beachtung der Westerwaldpreis findet. Im ersten Schritt des zweistufigen Auswahlverfahrens musste die Jury 2014 eine Vorauswahl aus 710 Bewerbungen aus 41 Ländern treffen. Im zweiten Schritt galt es, aus immerhin noch 220 Bewerbungen aus 26 Ländern, hervorragende Arbeiten in fünf Kategorien auszuwählen. (zit. http://www.nachwuchsnetzwerk-keramik.de - eine sehr segensreiche Einrichtung!

    Die ausführliche Liste der Preisträger

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    Anke Hennig informierte uns, dass sie ihren zauberhaft überraschenden Textilschmuck im Rahmen der Ausstellung "LOOT - Mad About Jewelry" im Museum of Arts and Design in New York vom 6. bis 10. Oktober 2014 zeigen durfte. Das muss eine wunderbare Schau gewesen sein! Da für die meisten von uns der Weg ohnehin sehr weit gewesen wäre verweise ich auf die schöne Dokumentation als Link: http://madmuseum.org/loot/loot-2014

    Silent Pool

    Pia Bittner vom internationalen Glasmuseum Ebeltoft (Dänemark) kündigte gleich drei neue Ausstellungen ab 11.Oktober an. Damit kann man noch etwas Farbe in seinen winterlichen Dänemarkbesuch bringen:

    1. "Melting Point/ Schmelzpunkt" Die Schau von 6 Graduierten an der Royal Danish Academy, School of Design Bornholm geht bis zum 30.11.2014

    2. "Come Together" - eine spannende Studio-Ausstellung der dänischen Künstlerin Micha Karlslund bis zum 31.12.2014

    3. Bis 15.03.2015 Eine Auswahl der ehrenamtlichen Helfer des Museums, die ihre Lieblingsstücke aus der ständigen Sammlung zu einer eigenen kleinen Präsentation zusammen stellten. Dazu gehört auch die abgebildetet Arbeit ?Silent Pool? der Japanerin Masayo Odahashi.

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    Wir bleiben in Dänemark, reisen mit der Fähre von Ebeltoft über Roskilde nach Kopenhagen (eine superschöne Strecke übrigens!!!) und können dort bis zum 6.November die Ausstellung der Schmuckgestalterin Mari Ishikawa bewundern. In der "Most Secret Gallery" der Dänin Kim Buck werden auch Arbeiten der Schwedin Sara Borgegård Älgå gezeigt - alles sehr künstlerisch und aufregend!

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    Berlin! Gerade eröffnet:

    "UNCONVENTIONAL ARMOUR"
    CHRISTIAN HOEDL

    OONA GALERIE FÜR SCHMUCK AUGUSTSTRASSE 26 BERLIN MITTE

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    Die originellste Idee zur Präsentation für angewandte Kunst kam mal wieder aus England. Anlässlich des London Design Festivals wurde ein ungenutztes Treppenhaus in Mayfair zum Präsentationsraum für 5 Kreative. Als "Staircase zu Somewhere" wurde es während des Festivals täglich von einem anderen Künstler genutzt, Arbeiten udn Arbeitsprozesse vorzustellen. Vielleicht inspiriert das ja den ein oder anderen hierzulande auch?

  • Sommerbuntes München

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    Während auf dem Land Strohballen gewickelt werden, rollen auch in der Bayerischen Landeshauptstadt München bis Anfang Oktober 2014 bunte Ballen durch die Parks. Der Künstler Michael Beutler legt mit seinen ca. 40 freiwilligen Helfern rund fünf Millionen Halme in unterschiedlichen Farben aus. Verschiedene Farben ermöglichen verschiedene Varianten und Setzungen von Mustern und Farbkombinationen, die stets von Ballen zu Ballen und Wiese zu Wiese weiter erprobt und variiert werden. Jede Wiese erhält eine eigene Ballenformation, die zusammen mit den Helferinnen und Helfern erarbeitet wird.

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    Den Sommer über sind die Ballen verbindendes Zeichen und visueller Faden im Kunstareal München: Rund um die Pinakotheken, auf der Wiese vor dem Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst und der Hochschule für Fernsehen und Film sowie hinter der Glyptothek wie auch auf dem Königsplatz werden die bunten Ballen den ländlichen Vorbildern entsprechend verstreut liegen. Nach drei Monaten wird die Ernte eingeholt und zu einer großen Ballenburg als Rahmen für ein öffentliches Erntefest aufgetürmt. Nach dem Fest werden die Ballen auf Sattelschlepper verladen, aus der Stadt gebracht und eingelagert bis sie wieder in einem anderen Park einer anderen Stadt zu sehen sind.

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    Der Künstler Michael Beutler
    (geb. 1976 in Oldenburg) arbeitet mit großen skulpturalen Gesten. Raumgreifende Installationen hat man von ihm in München zuletzt im Haus der Kunst anlässlich der Ausstellung Skulpturales Handeln 2012 gesehen. Derzeit sind Einzelausstellungen von ihm u.a. im Bielefelder Kunstverein, der Chapelle Saint Jacques in Saint-Gaudens bei Toulouse und der Kunsthalle Osnabrück zu sehen. „Ballenernte“ im Kunstareal München wird von der Landeshauptstadt München gefördert.


    Quelle: Pressemeldung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München.

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    Auch zwischen den Pinakotheken und dem Museum Brandhorst machen sich die bunten Ballen extrem gut! Diese Installation hat den Strohhalm auf den Kopf getroffen - an ihnen kann man sich auch an den vielen feuchten Sommertagen gut gelaunt festhalten.

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    Ganz großes Kino entdeckten wir im Münchner Viehhof - angenehm weit weg von dem penetranten Schickimicki rund um den Königsplatz. Ein großer, bunter und überraschender Nachtbiergarten mit tollem Kinderprogramm und großem Freiluftkino mit herrlich verlockendem Filmprogramm - eine echte Entdeckung!

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  • Bodora in Berlin

    Es ist schon einige Wochen her, dass ich in Berlin Mitte herum bummelte - quasi noch frisch erlöst von den craft2eu Öffnungszeiten und Alltäglichkeiten. Und da liess mich die Entdeckung von "BODORA - Galerie für angewandte Kunst" inne halten.
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    Frisch eröffnet an der Ackerstrasse 5 in Berlin! Eine so gepflegte, ambitioniert inszenierte Galerie für Keramik - Chapeau! Da kommt man doch ins Staunen.
    Katja Bodora, Initiatorin und Eigentümerin dieser wundervollen Insel der keramischen Glückseligkeit sprach voller Enthusiasmus und Energie über Ihre Pläne und Wünsche - oh ja, das kenne ich auch! Jedes Wort, jede Hoffnung die darin mitschwingt. So sehr wünsche ich Ihr, dass im beschwingten Berlin "Bodora - Angewandte Kunst" the place to be wird, da wo die Leute sich in unikate, handgefertigte Objekte verlieben, darüber sprechen und sie kaufen. Grandios wäre das, denn nur so lebt ein solch individueller Ort. Wie großartig ist der Mut dieser jungen Frau solch' eine wunderbare Galerie zu schaffen!!
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    Also, an alle Berliner und alle Berlinbesucher: Ackerstrasse 5!
    Da wohnt das Glück keramischer Vielfalt, zauberhafter Tonkunst intoniert von etablierten Klassikern, innovativen Newcomern und überraschenden Geheimtips:
    Zu den Ausstellern zählen Sybille Abel-Kremer aus Markkleeberg, Job Heykamp aus dem niederländischen Geesteren, Birke Kästner aus Dalberg, Christine Kleeberg aus Dresden, Inke & Uwe Lerch aus Bünsdorf, Martina M. Thies - Berlin.
    Über den Schwerpunkt Keramik hinaus zeigt Bodora Angewandte Kunst Glas aus der Glas-Hagen-Hütte von Regina und Norbert Kaufmann in Glashagen, Holzarbeiten von Karsten Schulz aus Eberswalde und Felix Teredow aus Rostock, 2D und 3D-Graphiken von Sophie Natuschke aus Güstebieser Loose im Oderbruch sowie Skulpturen des Berliner Künstlers Stefan Bassir.
    eine Internetseite www.bodora-berlin.de entsteht zur Zeit. Katja Bodora formuliert ihre Mission so:
    "Die Ladengalerie BODORA – Angewandte Kunst bietet einen inspirierenden Rahmen für künstlerisch und handwerklich individuell gestaltete Objekte, die in ihrer Einzigartigkeit und Schönheit erfreuen und faszinieren.
    Künstlern und Handwerkern wird hier eine Plattform geboten für die Präsentation und den Vertrieb ihrer Werke sowie zur Vernetzung mit anderen Künstlern und Kunsthandwerkern.
    BODORA fördert damit das Ausüben und Fortbestehen handwerklicher und künstlerischer Traditionen und die Verbreitung zeitgenössischer Unikate."
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    Viel Erfolg mit ihrem individuellen Konzept wünsche ich der Galerie Bodora und ihrer Initiatorin!

    Dieses Posting wurde reblogged auf http://schnuppevongwinner.wordpress.com/2014/08/04/bodora-galerie-fur-keramik-berlin/

  • Eine echte Alternative

    Objekte aus natürlichen und 100% recycelbaren Werkstoffen mit langem Lebens- und Gebrauchszyklus sind die echte Alternative!
    Zum Beispiel allerschönste handwerklich hergestellte Deignprodukte wie man sie auf www.craft2eu.net findet !
    Warum?
    Seht es Euch an!
    http://vimeo.com/100693751">
    Bild 9

    http://vimeo.com/100693751

    Für weitere Informationen besucht bitte itsaplasticworld.com
    und auf Facebook: facebook.com/itsaplasticworld

    ENGLISH VERSION: vimeo.com/100694882
    Andere Sprachen folgen in Kürze!
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    Credits
    Production: Andreas Tanner (andix.ch)
    Music and Sound Design: Alexander Rösch
    German Voice: Hilmar Eichhorn
    Webdesign: Malte Vollmerhausen

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